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Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert weiteres Teilprojekt

JProf. Dr. Hanna Drimalla forscht im neuen Teilprojekt A06 zu Feedback-Signalen von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und Menschen in Stresssituationen.

Wenn eine Person erklärt, versucht sie in der Regel zu erkennen, ob ihr Gesprächspartner die Erklärung versteht. Dafür nimmt sie nonverbale Signale des Gegenübers wahr und passt ihre Erklärung gegebenenfalls an. Individuelle und situative Faktoren können diese sozialen Signale beeinflussen. So können Feedback-Signale bei Menschen mit psychischen Erkrankungen oder bei Menschen, die unter Stress stehen, anders ausfallen als bei Personen ohne psychische Erkrankungen in neutralen Situationen. Diese Diversität sollte auch von Systemen mit künstlicher Intelligenz (KI) berücksichtig werden, wenn sie Menschen etwas erklären, so Projektleiterin JProf. Dr. Hanna Drimalla.

Mit dieser Herausforderung beschäftigt sich das neue TRR-Teilprojekt A06 „Co-Constructing social signs of understanding to adapt monitoring to diversity“ (deutsch: Ko-Konstruktion sozialer Signale des Verstehens für Inklusives Monitoring), das im Forschungsbereich A ("Erklärprozess") des Transregio-Forschungsprofils angesiedelt ist. Die Forschungsziele lauten:

  1. Ein Verständnis dafür entwickeln, wie bei einer Erklärung die sozialen Signale des Gesprächspartners von intra-individuellen (z.B. psychischer Beeinträchtigung) und inter-individuellen (z.B. Stress) Faktoren beeinflusst wird.
  2. Die Frage beantworten, wie Modelle, die auf Basis von Daten von Personen ohne psychische Erkrankungen in neutralen Situationen entwickelt wurden, auf inter- und intraindividuelle Unterschiede angepasst werden können.
  3. Ein erklärendes KI-System entwickeln, das mit diesen Effekten umgehen kann. In einem ko-konstruktiven Ansatz soll es gemeinsam mit den Gesprächspartnern ein Verständnis für soziale Signale erarbeiten.

JProf. Dr. Hanna Drimalla forscht seit Ende 2020 als Juniorprofessorin für „Multimodal Behavior Processing“ an der Universität Bielefeld. Da die Neuberufung nach der Einreichung des Antrags für den Transregio erfolgte, wurde der Antrag auf dieses Teilprojekt nachträglich gestellt und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) nun bewilligt.